Die Fraktion der Grünen hatte am 23. Mai 2025 in der Gemeindevertretung den Antrag gestellt, auf der Windkraftvorrangfläche 6601 Süßeberg einen Windpark zu entwickeln. Die anderen Parteien im Wehrheimer Parlament lehnten diesen Antrag bedauerlicherweise ab - und vergaben damit große Chancen für die Zukunft der Gemeinde und der Umwelt. Hier noch einmal unsere Argumente für einen Windpark Süßeberg.
1. Ein seltener Vorteil: Die Windkraftvorrangfläche 6601
In Hessen sind nur 2 % der Landesfläche als Windkraftvorrangflächen ausgewiesen – nur dort dürfen Windräder gebaut werden. Wehrheim hat gleich zweimal Glück:
2. Klimaschutz ist Naturschutz
Der Klimawandel bedroht nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen. Hitze, Dürren und Starkregen lassen Lebensräume verschwinden. Windkraft und Solarenergie sind entscheidend, um CO₂-Emissionen schnell zu senken.
Jede Windkraftanlage wird zudem durch unabhängige Umweltgutachten geprüft – inklusive Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen, Boden und Wasser.
3. Windkraft – der größte Treiber der Energiewende
4. Direkte finanzielle Vorteile für Wehrheim
Ein Windpark auf Gemeindegebiet bringt dreifache Einnahmen:
Für den Windpark Süßeberg wären realistisch rund 1 Mio. € pro Jahr möglich – über 25 Jahre also ca. 25 Mio. €. Zum Vergleich: Ein neues Gewerbegebiet brächte deutlich weniger, würde wertvolles Ackerland versiegeln und die Einnahmen müssten mit anderen Kommunen geteilt werden.
5. Wehrheims Finanzlage – Handlungsbedarf
Die Gemeinde muss bereits heute Rücklagen angreifen und hat in den nächsten Jahren Pflichtinvestitionen von über 20 Mio. € vor sich, z. B.:
Die Steuereinnahmen sind unsicher – besonders die Gewerbesteuer. Ein Windpark böte planbare Zusatzeinnahmen, ohne Bürgerinnen und Bürger zu belasten.
6. Die Folgen eines Verzichts
Ohne den Windpark Süßeberg müssten Alternativen her – alle mit erheblichen Nachteilen:
7. Fazit: Eine Chance, die wir nicht vergeben dürfen
Der Windpark Süßeberg ist eine einmalige Möglichkeit,
Die Grünen Wehrheim werden sich weiterhin entschieden dafür einsetzen, diese Chance zu nutzen – für unsere Gemeinde, unsere Umwelt und kommende Generationen.
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