Ein wichtiges Ziel der Grünen Wehrheim ist es, das Bauen im Ortskern zu erleichtern, damit nicht immer mehr wertvolles Ackerland im Taunus überbaut werden muss.
So konnte bereits durch die Satzung Alt Wehrheim, die auf Initiative der Grünen erarbeitet wurde, erreicht werden, dass im alten Ortskern bauliche Änderungen an nicht sichtbaren Gebäudeteilen erlaubt sind – etwa größere Fenster.
Doch oft verhindern strenge Auflagen der Denkmalschutz-Behörden dringend notwendige Sanierungen. Das führt dazu, dass Häuser leer stehen und Ortskerne nach und nach veröden. Die Bewohnbarkeit wird dabei nicht selten den Belangen des Denkmalschutzes untergeordnet.
Am 4. April 2025 beschloss die Wehrheimer Gemeindevertretung mit breiter Mehrheit einen Antrag für mehr Flexibilität im Denkmalschutz. Neben den Grünen stimmten alle Parteien dem überfraktionellen Antrag zu, der den Gemeindevorstand beauftragt, "mit allem Nachdruck Einfluss auf die unmittelbar oder mittelbar zuständigen Stellen des Denkmalschutzes sowie die zuständigen politischen Gremien zu nehmen", um mehr Flexiblität beim Thema Denkmalschutz zu erreichen.
Kernpunkte des Antrags:
Die Grünen Wehrheim setzen sich dafür ein, dass Denkmalschutz nicht als starre Hürde, sondern als flexibel gestaltbarer Rahmen verstanden wird.
Nur wenn Sanierungen bezahlbar und rechtlich machbar sind, bleiben die Ortskerne Wehrheims lebendig und attraktiv.
Das Ziel ist klar: Bewohnbarkeit und Denkmalschutz müssen gleichwertig behandelt werden. So lassen sich Wohnraum schaffen, Bestand erhalten und gleichzeitig das Ortsbild bewahren.
Die von den Grünen mitinitiierte Antrag zeigt: Nachhaltiger Denkmalschutz braucht Augenmaß. Mit mehr Flexibilität können wir unsere historische Bausubstanz erhalten, Wohnraum sichern und gleichzeitig wertvolles Ackerland schützen.
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