Mit der Reform der Grundsteuer wurde den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, eine Grundsteuer C auf unbebaute, aber baureife Grundstücke zu erheben. Damit soll für die Eigentümer der unbebauten Baugrundstücke ein Anreiz gesetzt werden, die Grundstücke endlich zur Bebauung frei zu geben und damit etwas gegen die Wohnungsnot in Wehrheim zu tun, ohne immer mehr landwirtschaftliche Flächen im Außenbereich zu überbauen.
Die Grünen Wehrheim sehen in der Einführung der Grundsteuer C für die über 200 in Frage kommenden Grundstücke (diese wurden durch die Bauverwaltung bereits ermittelt) ein Signal, dass sich Spekulation mit Baugrundstücken nicht lohnen darf und dass die Gemeinde alles in ihrer Macht stehende tun sollte, diese Taktik zu begrenzen, um zusätzliche Wohnungen zu schaffen.
Wir sprechen uns auch dafür aus, mit den Einnahmen aus der Grundsteuer C (je nach Ausgestaltung bis 70.000 € pro Jahr) die Grundsteuer B auf bebaute Grundstücke zu senken und damit alle Bewohnerinnen und Bewohner Wehrheims zu entlasten.
Leider vertraten CDU, FDP und auch die SPD im HFA die Interessen der wenigen betroffenen Grundbesitzern, die nun weiter ohne ein deutliches Signal aus der Politik mit Bauland spekulieren können – nicht aber die Interessen der übrigen Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde.
Wir werden uns weiterhin für eine Einführung der Grundsteuer C und eine entsprechende Senkung der Grundsteuer B einsetzen.
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